Document Type
Oral History
Publication Date
5-15-1995
Abstract
Copyright Steve Hochstadt. This transcript is provided for individual research purposes only; for all other uses, including publication, reproduction and quotation beyond fair use, permission must be obtained in writing from: The Edmund S. Muskie Archives and Special Collections Library, Bates College, 70 Campus Avenue, Lewiston, Maine 04240-6018.
Recommended Citation
Hochstadt, Steve, "Tschernigow, Manfred oral history interview" (1995). Shanghai Jewish Community Oral History Collection. 71.
https://scarab.bates.edu/shanghai_oh/71
COinS
Scope and Content Note
Manfred Tschernigow wurde 1935 in Berlin geboren, wo sein Vater, Heinz Tschernigow (1911-1985) Kaufmann war. Nach der Kristallnacht, ist die Familie mit der transsibirischen Eisenbahn nach Harbin gefahren. Seine Mutter Marie ist October 1940 gestorben, und er lebte dann mit einer jüdischen Witwe. Er hat eine jüdische Schule besucht. Heinz Tschernigow hat als Kaufmann mit vielen Sachen gehandelt und hat eine Feuerzeugwerke gehabt. Nachdem sein Vater wieder verheiratet hat, hat er wieder mit ihm gewohnt. Manfred und Heinz, die zweite Frau Irene Bender Tshernigow (1923-2019) und ihre Tochter Martha sind 1949 mit dem amerikanischen Schiff "Wooster Victory" durch Tianjin und Shanghai nach Italien gefahren, und dann mit der Eisenbahn nach Berlin Januar 1950. Sie wurden im jüdischen Altersheim in der Iranischen Strasse untergebracht. Manfred hat Christina Tschernigow 1956 geheiratet. Er hat für seinen Vater gearbeitet, dann eine Ausbildung als Fahrlehrer gemacht und war 15 Jahre lang Fahrlehrer. Nachher ist er auf dem Markt gegangen. Seine Kinder sind Marie Mirijam (geb. 1956) und Michael (geb. 1968). Er ist 2022 gestorben.